Roadtrip Nord Griechenland in der Nebensaison

Griechenland. Nicht nur die Inseln sind für ihre Vielzahl, Vielfalt und schönen Strände weltbekannt, auch und insbesondere die antike Kultur Griechenlands prägt unseren Alltag bis heute. Im Ersten Teil des Roadtrips geht es einmal von West (Korfu) nach Ost (Thassos) durch den Norden Griechenlands bis runter zum Berg der Berge, zum Heimat der antiken Gottheiten, dem Olymp.

Roadtrip Nordgriechenland

Korfu: Traumhafte Insel zwischen Bergen aus Müll

Mein erstes Ziel in Griechenland war die Insel Korfu. Von Igoumenitsa bin ich mit der Fähre um 21 Uhr nach Korfu gefahren. Auf Korfu habe ich mir einen Schlafplatz auf einem Parkplatz am Strand gesucht und nach Mitternacht im Süden der Insel bei Astrakeri einen gefunden. Am nächsten morgen gings zum Einkaufen. Dort habt mich der griechische Ladenbesitzer auf die Landtagswahlen in Bayern (!) angesprochen, und dass das Ergebnis (AFD so hoch) nicht so erfreulich sei… Das hat mich schon etwas beeindruckt.

Zum An- und Runterkommen habe ich mir erstmal nicht viel vorgenommen. Lediglich einen schöneren Schlafplatz suchen und die Ruhe genießen. Dazu bin ich dann auch nicht weit gefahren und habe einen wunderbaren Platz bei Almyros gefunden und dort den ganzen Tag am Strand sitzend verbracht.

Sonnenaufgang auf dem Pantokrator, Old Perithia & Loutses Cave

Nach dem sehr entspannten Vortag, bin ich beizeiten aufgestanden und auf den höchsten Berg Korfus, den Pantokrator (917m) gefahren und habe mir dort Frühstück gemacht. Pantokrator (gr. Παντοκράτορας) bedeutet “Allesbeherrscher”. Diese Gefühl erlebt man auch tatsächlich auf dem Berg. Die Aussicht war überwältigend:

Vom Pantokrator ging es weiter nach Old Perithia. Das ist ein verlassenes Dorf, das langsam von der Natur zurückerobert wird. Hier sieht man sehr deutlich, wie vergänglich die Bauten der Menschen sind. Im Ort gibt es kleine Cafés und es sind auch wieder einzelne Häuser bewohnt, die Honig und anderes Selbstgemachtes verkaufen.

Nicht weit von dem Dorf entfernt liegt die Höhle Loutses Cave. Neben dem offiziellem Weg führt auch eine sehr schmale und zugewachsene Schotterstraße dort hin. Alle Offroad-Fahrer sollten diesen Weg wählen… Die Höhle selbst ist sehenswert, aber nicht weiter spektakulär.

Chalikounas Beach & Flamingos am Lake Korrision

Nach Berg, Dorf und Höhle war es mal wieder Zeit für einen Strand. Aber nicht irgendein Strand, sondern ein Strand der auf der einen Seite ans Meer grenzt und auf der anderen Seite an einen See: Chalikounas Beach (auch Halikounas Beach).

Bei meiner Ankunft machten im Lake Korrision sogar ein Schwarm Flamingos Zwischenstopp. Tagsdarauf waren leider keine mehr dort. An dem breiten Sandstrand konnte ich gut mein Lager aufschlagen, etwas zu essen kochen und baden gehen. Selbst die Strandduschen gingen noch, trotz Nebensaison. Wetter wurde zunehmend stürmisch und es sind unzählige Mücken unterwegs.

TIPP: Trinkwasser in Griechenland

Auf Korfu und auch in ganz Griechenland verteilt gibt es überall Trinkwasserquellen. Das sind i.d.R. kleine Steinmäuerchen mit einem Wasserhahn. Dort kann an den meisten Quellen bedenkenlos das Wasser kostenlos gezapft werden. Das spart Flaschenmüll und Geld. In meiner Navi-App “Locus Pro” werden diese Quellen mit einem kleinen Wasserhahn angezeigt.

Archilleon: Kaiserin Sissi in Griechenland

Am letzten Tag und auf dem Weg zurück zur Fähre liegt das Archilleon. Das ist eine Villa, die sich Kaiserin Sissi als Ferienresidenz hat bauen lassen. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel ist das Archilleon jetzt für Besucher geöffnet und stellt Möbel, Statuen, Bilder, uvm. aus der damaligen Zeit aus. Ich war sehr früh dort und anfangs noch komplett alleine. In der Hauptsaison ist das aber wohl total überlaufen. Eintritt kostet 8€.

Meteora: Die schwebenden Klöster

Von Korfu runter bin ich einmal von Ost nach West gefahren, um bei Volos zwei Freunde (Rafi & Kati) zu besuchen. Die Fahrt war enorm nebelig, regenerisch und stürmisch. Auf halbiger Strecke sind mitten im Nirgendwo riesige Felsen aufgetaucht und mit Häusern drauf. Krass, habe ich mir da gedacht... In Volos habe ich festgestellt, dass das Meteora war. Gut, dass Rafi und Kati dort ebenfalls hinfahren wollten, das haben wir dann auch am nächsten Tag gemacht. Es lohnt sich absolut.

Von 24 Klöstern stehen mittlerweile nur noch 8, die aber noch bewohnt sind. Für 3€ Eintritt pro Kloster ist der Preis fair und angemessen. Man kommt mit dem Auto recht weit, ein bisschen Fußmarsch ist aber dennoch erforderlich. Auch ein James Bond Film wurde hier gedreht.

Sithonia: Der Mittelfinger von Chalkidiki

Nach ein paar Tagen mit Kati und Rafi ging es für mich weiter in Richtung der Halbinsel Chalkidiki. In Thessaloniki habe ich Lena geholt, die mich für die nächste Woche begleiten wird.

Chalkidiki ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel nicht nur für Deutsche. Hotels, Campingplätze und Restaurants gibt es hier zu hauf. In der Nebensaison ist aber alles ausgestorben, die Campingplätze sind zu und die meisten Hotels & Restaurants ebenfalls. Auch von den Supermärkten haben nur wenige geöffnet. Die Griechen ziehen über den Winter in die Städte. In Sithonia war also nichts mehr los.

Der Vorteil ist, man hat die Strände für sich, kann an den Stränden übernachten und sich sehr frei bewegen. Wir sind also einmal um den mittleren Finger herum. Der ständige Blick auf den Berg Athos ist stets beeindruckend. Athos selbst zu betreten ist für Frauen allerdings verboten.

Geheimtipp für Offroader: Lemos Beach

Ganz im Süden von Sithonia ist eine ganz kleine Landzunge auf Meereshöhe. Auf dieser Landzunge treffen die raue Ostseite mit der ruhigeren Westseite des Mittelmeeres aufeinander und werden von einem kaum 50 Meter breiten Sandstrand getrennt. Selten kann man so gut zwei “unterschiedliche” Meere beobachten.

Aber Vorsicht: Die Fahrt dorthin ist kein Zuckerschlecken und dringend nur für Allradler und nur bei trockenem Wetter bzw. Boden zu fahren. Die Piste ist total ausgewaschen, sehr steil und links und rechts geht es noch steiler in den Abgrund!

Verschlafene Insel Thassos

Nach ein paar Tagen auf Sithonia sind wir auf die Insel Thassos übergesetzt. Aber Wichtig: Die Fähre geht von Keramoti und nicht von Kavala, wie bei Google Maps angezeigt wird! Auf Thassos haben wir Georgus einen alten, sehr lieben und gutmütigen Hotelbesitzer kennengelernt, der uns versucht hat die Ursprünge der Demokratie zu erklären und dabei quasi alle griechischen Sagen mit reingepackt hat. Um es kurz zu machen: Laut ihm wurde die Demokratie von einem gewissen Demokratos “erfunden”...

Da wir mal wieder ein richtiges Bett und eine warme Dusche wollten, habe wir uns für 2 Nächte in einem B&B eingebucht, für 25€/Nacht. Das war sehr fair. Thassos selbst kann man an einem Tag locker umfahren und das ein odere andere anschauen. Es gibt leckere Fischrestaurants und überall am Meer wird von Amateuren und Profis geangelt.

Olymp: Der Berg der Götter

Ich selbst habe neben Latein auch Altgriechisch in der Schule lernen müssen, meine dürfen. In dieser Zeit hat sich bei mir das Verlangen den Olymp zu besteigen ausgeprägt. Von Thassos, ging es als über den Flughafen Thessaloniki noch mit, und von Thessaloniki zum Olymp ohne Lena weiter. Am Fuße des Olymps kann man in starker schräglage im Auto übernachten.

Der Anstieg

Ganz früh bin ich aufgestanden, und gegen 6:30 Uhr dann aufgebrochen. Der Weg ist nicht schwer, aber Ausdauer und Trittsicherheit ist erforderlich. Immerhin geht es von 1050m auf über 2866m. Der letzte Anstieg ist enorm steil, rutschig und geht direkt auf Gipfel “Skala” zu. Oben wird man mit einer spektakulären Aussicht und mit Glück von Gamsen begrüßt. Aufstieg war ca. 4,5h bei mir.

Skala, Mytikas & Skolioi

Neben Skala gibt es noch den spektakulären Mytikas (2918m), den Gipfel Skolio (2911m) und Stefani (2909m). Ich wäre gerne vom Skala weiter zum Mytikas. Allerdings ist der Gipfel ausgesetzt und man muss ein bisschen klettern. Es war zwar sonnig, aber extrem windig und eiskalt (oben lag Schnee… es war aber auch der 3. November), daher hat dort leider (oder zum Glück?) die Vernunft gesiegt, und ich bin wieder abgestiegen.

Tipp: Rundtour Olymp

Wie gesagt, war es bereits Anfang November und ich habe die Tour abgebrochen. Wer besseres Wetter hat und fit ist, kann sich folgende Tour überlegen: Vom Gipfel Skala zum Mytikas. Von dort gibt es einen Pfad in südlicher Richtung die zu einer Stürmhütte unterhalb der Gipfel “Touba” und “Profitis Ilias” führt.

Dort geht man über das Plateau der Musen südöstlich weiter bergab zu einer zweiten Hütte und schließlich in östlicher Richtung weiter runter bis man auf den Pfad vom Aufstieg trifft.

Zur Erholung stand ich dann zwei Tage am Strand am Fuße des Olymp mit totalem Muskelkater und habe mich regeneriert. Von hier ging es dann weiter in Richtung Süden. Aber das gibt es dann im 2ten Teil des Griechenlandberichts.

Fazit Roadtrip in Nordgriechenland

Einfach toll. Griechenland ist landschaftlich ein absolutes Traumland. Die hügelige und bergige Landschaft findet man sowohl am Festland, als auch auf den (Halb-)Inseln. Die Menschen sind sehr entspannt und freundlich.

Die schönen Landschaften werden lediglich von den Müllproblemen des Landes und den Bauruinen getrübt. Wer aber das große Ganze bzw die Weite sieht, wird begeistert sein.

Die gesamte Route verlief wie folgt:

Route Nordgriechenland

Fennek Grill - Meine Erfahrung und Tipps

Vor ein paar Wochen waren wir mit einem Kumpel und seinem T4 Synchro im schönen Allgäu unterwegs. Abends hat er dann seine neueste Errungenschaft ausgepackt: Den A4-Grill

Fennek Grill Erfahrungsbericht

Davon war ich aufgrund der hohen Verarbeitung und seines flachen Packmaßes sehr beeindruckt. Zu Hause wollte ich ebenfalls so einen bestellen, bin bei meiner Recherche über den Fennek Grill gestoßen und habe ihn nach ein wenig hin und her bestellt. 

Fakten zum Fennek Grill

Der Fennek Grill ist klein, relativ schwer und hochwertig verarbeitet:

  • 3,1kg schwer
  • Packmaß: 29,5 x 19,3 x 2,5 cm
  • Aufgebaut: 28,4 x 19,3 x 27,7 cm
  • Grillfläche: 27,0 x 18,3 cm
  • Alle Teile aus 2mm dickem Edelstahl
  • "Box" aus leichterem, dennoch stabilem Blech.

Alle weiteren und mit Vorsicht zu genießenden Infos gibt es unter www.Fennek-Grill.de

Sämtliche Teile des Grills haben keine scharfen Kanten und sind exakt geschnitten. Der Grill kommt in einer Hülle, die als "Grilluntersetzer" und zeitgleich als Windschutz dient. Und schaut echt gut aus:

Meinung zu Fennek

Die Homepage von Fennek ist vertrauenerweckend. Alles Made in Germany, sympathische Firma, coole Produkte, gute Ideen. Schaut man sich etwas genauer um, kommen Zweifel an der Authentizität.

Fennek von vorne

Erfahrungsberichte zu Fennek

Sucht man nach Erfahrungsberichten zu dem kleinen Grill, landet man erst bei Galileo, die darüber mal berichtet haben. Sucht man weiter findet man viele Videos und Blogs, die oftmals von Fennek gesponsort wurden - ob sie es dazuschreiben oder nicht.

Immer das gleiche Gelaber, immer gleiches Vorgehen, jedes mal ein nagelneuer Grill. Die Leute in den Videos haben leider oft wenig Ahnung vom Grillen und erzählen Dinge, die einfach nicht stimmen / passen (Grillrost ist viel größer als man denkt und blablabla). Ganz dickes Minus!

Billige Marketingtricks

Als nächstes fällt auf der Homepage auf, dass die Grillfläche in Millimeter und die restlichen Abemssungen in Zentimeter angegeben werden. Waurm? Ganz einfach: Die Grillfläche mit 270mm liest sich größer als 27cm. Und das Packmaß mit 29,5cm liest sich kleiner als mit 295mm.

Dazu kommen Produktfotos, die nicht ansatzweise in der Realität funktionieren (s. unten Anzünder) oder vorteilhaft fotografiert wurden (Menge an Grillgut auf Grillrost). Ja, das machen andere Hersteller auch so, passt hier aber einfach nicht zum Image.

Dennoch habe ich mich dazu entschlossen den Grill zu testen...man kann ihn ja zurückschicken.

Grill zusammenbauen

Tatsächlich geht das enorm gut. Die Teile passen exakt in einander und der Grill steht ausreichend stabil. Der Aufbau ist simpel. Die Hülle kann als Untersetzer und gleichzeitig als Windschutz verwendet werden. Das klappt super.

Größe der Grillfläche des Fennek Grill

Ich weiß nicht, was die meisten Blogger/Youtuber für Grills sonst nutzen, aber die Grillfläche ist klein. Lass Dir nichts erzählen. Auch die Produktfotos von Fennek sind sehr gut hingedreht, um eine rieisige Grillfäche zu suggerieren.

Fennek Grillfläche

Es passen 2-3 große Würstchen und maximal (!) 2 Stück Felisch darauf. Wenn das Steak etwas größer ist, auch nur eines. Legt man zwei normalgroße Streifen Zucchini darauf, ist der Grill voll.

Warum? Ganz einfach: Die Hitzeentwicklung und Glutverteilung ist nicht am kompletten Grillrost gleich vorhanden. Wenn man den Rost vollstopft mit Grillgut, ist das mittige Grill gut durch und außen noch nicht, da hier sehr wenig Hitze hinkommt. Außerdem sollte man das Fleisch auf dem Rost auch nicht zusammenquetschen.

Grill anzünden

Herrlich, dass Fennek selbst den Grill mit den wachsgetränkten Holzanzündern ("Anzündwolle") bewirbt. Schaut man sich die "Erfahrungs- und Testberichte" auf Youtube an, nutzen aber alle (zumindest alle die ich gesehen habe) diese weißen Chemieklötze.

Problem 1: Holzwolle ist zu groß

Warum? Ganz einfach: Die Flamme der Anzündwolle erstickt sobald man den Trennrost zur Kohle einlegt. Der Trennrost ist eine gute und funktionierende Idee, aber nunmal nicht mit der Anzündwolle, die auf den Produktfotos von Fennek zu finden ist.

Dabei ist es egal, ob die Wolle komplett durchgeglüht ist oder nicht. Auch das zerkleinern und zerschneiden der Wollte hilft nicht weiter. Anzünden mit Anzündwolle ist nicht möglich.

Problem 2: Wachs der Holzwolle

Das nächste Problem mit der Anzündwolle ist das Wachs. Der Grill ist unten nicht ganz geschlossen, so dass das geschmolzene Wachs der Wolle einfach durchtropft. Das macht die Unterlagen komplett voller Wachs und verstopft die Lüftungslöcher zusätzlich.

Fennek Frontansicht

Problem 3: Weiße Chemieanzünder

Wer diese Chemiewürfel oder Benzin zum Anzünden der Kohle verwendet, tut mir fast schon leid. Das ist Chemie pur, mit der die Kohle und später das Grillgut verpestet wird. Bloß nicht verwenden! Umso schlimmer, dass das die Youtuber so machen... 

Die Lösung: Fidibus / Ökoanzünder

Fidibus oder ähnliche Ökoanzünder bestehen aus wachsgetränkten Holzspähnen, die allerdings fest gepresst sind. Daher sind das meistens lange Stangen, die man einfach kürzen kann (gibt es auch schon gekürzt zu kaufen).

Mit diesen Anzündern lässt sich der Fennek Grill tatsächlich sehr gut anheizen ohne diese Giftbrocken oder Anzündwolle verwenden zu müssen. Das herabtropfende Wachs ist nur minimal und nicht vergleichbar mit der Wolle.

Fennek von Hinten

@Fennek: Falls ihr das lest, gebt bei euren nächsten Sponsorings bitte diese Anzünder dazu und macht auch direkt eure Produktfotos damit... Ist ehrlicher und macht euch wieder ein Stück weit sympathischer.

Holzkohle oder Holzbriketts beim Fennek

Ganz klar: Holzbriketts. Die oftmals kleinen Stücke der Holzkohle fallen durch den Rost und ersticken gleich wieder die Anzünder.

Die Holzbriketts lassen sich sehr schön in 2 Reihen auflegen, so dass man eine akzeptable Glut erhält.

Grillen auf dem Fennek

Sobald man den Grill vernünftig angeheizt hat, ist das Grillen keine Zauberei mehr. Solange man den Grill nicht mit Kohle vollstopfen will, ist die tatsächlich nutzbare (=heiße) Grillfläche aber nur ungefähr 3/4 des tatsächlichen Rosts. Am Rand vorne und hinten fehlen jeweils 3-4cm.

Es ist also eher ratsam eine Schicht Kohle draufzupacken, die ersten Stücke zu Grillen und dann eine neue Schicht Kohle für die nächsten Grillrunden.

Grillen auf dem Fennek

Wir haben den kleinen Grill bei einem Grillen zu Viert erfolgreich genutzt. Da ging es dann Stück für Stück und hat länger gedauert. Allerdings war der Abend so geselliger und das Wichtigste: Es hat geschmeckt.

Reinigung des Fennek Grills

Mal wieder: Tolle Marketing-Idee den Grillrost spülmaschinenfest zu bewerben. Ist das sinnvoll / praktikabel? Ganz klares Nein!

Brennt sich etwas in den Grill ein, schafft das keine Spülmaschine wieder zu reinigen. Da muss man mit Hand ran. Drahtwolle mit Wasser und gut ist. Das funkioniert schnell und unproblematisch. Man hat keinen Flugrost und das Edelstahl läuft ebenfalls nicht an.

Wieso wirbt Fennek damit, wenn es nichts bringt und der Grill eher beschädigt wird? Das passt einfach nicht zum "Image", das sich Fennek selbst versucht zu geben.

Verstauen des Fennek

Der Fennek ist genauso leicht abgebaut wie aufgebaut. Mit ein bisschen Probieren kann man auch die einzelnen Teile relativ klapperfrei in dem Köfferchen verstauen.

Fazit Fennek

Der Fennek ist ein toller Grill, der mit diesem Satz perfekt beschrieben ist: Der Fennek ist ein 1-2 Personen Grill, der platzsparend verstaut werden kann und pflegeleicht ist.

Mehr ist er nicht. 

Grillen mit dem Fennek

Ich bin sehr zufrieden mit dem Grill, aber maßlos enttäuscht von der Firma "WWS METALLFORMEN GMBH" (das ist die Firma hinter Fennek) und deren falsches, teils trügerisches und irreführendes Marketing. Ihre Auswahl der Sponsoring-Partner ist fast schon traurig. Werbt doch ehrlich und korrekt mit euren Produkten, die sind gut und da muss nicht geschwindelt werden.

Produkt Top, Marketing eher Flop.

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich weder für diesen Artikel bezahlt wurde (weder von der Konkurrenz noch von Fennek) noch wurde ich "als Sponsor abgelehnt". Falls ich jemals so etwas wie eine Partnerschaft eingehen werde, ist diese langfristig und ich bin komplett vom Produkt überzeugt. Bei mir ist alles ehrlich und nicht erkauft oder aus bösem Willen.

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